100 Milliarden Nervenzellen, Neuronen genannt, verarbeiten hochkomplexe Informationen im menschlichen Gehirn. Dabei verbraucht unser biologisches Netzwerk gerade einmal 20 Watt. Moderne Supercomputer (mit bis zu 18 Mega Watt!) sind nicht in der Lage, das Gehirn und seine Fähigkeiten auch nur annähernd zu simulieren. Das liegt an der besonderen Architektur der biologischen Informationsverarbeitung und -speicherung. In wie weit können wir neurobiologische Prinzipien in elektronischen Schaltkreisen umsetzen? Ist es möglich kognitive Fähigkeiten oder sogar Bewusstsein technisch zu realisieren? Anhand von einfachen Experimenten und anschaulichen Beispielen werden im Vortrag die neuesten Ansätze und Strategien in der Forschung vorgestellt, aber auch mögliche Grenzen diskutiert.

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